Geburtsdatum und –ort,  Berufsausbildung und Alter sind Angaben, die nichts Wesentliches über einen Menschen verraten. Wir wollten von unserem Leitungsteam wissen, wie sie zur Gemeinde stehen, was sie in ihrer Arbeit motiviert und wie sie die Zukunft der Gemeinde sehen.

 

EFB- Porta: Für wen ist Gemeinde, wer ist die Zielgruppe?

Jakob: Im Johannesevangelium 3,16 lesen wir folgende Worte „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat“. Jeder Mensch ist eingeladen mit Gott eine Beziehung zu leben. In einer christlichen Gemeinde kann jeder im Glauben wachsen und Jesus Christus konkret nachfolgen. Die Gemeinschaft der vielen in ihrer Ergänzung macht die Gemeinde aus und der Geist der Liebe Christi verbindet die Christen.

 

EFB- Porta: Was bedeutet Gemeinde für dich?

Viktor: Für mich ist meine Gemeinde ein Zuhause. Ein Ort, an dem ich geistlich durch die Herausforderungen und Mitarbeiter gefördert werde. Und der Platz, an dem ich mit den Gaben, die mir Gott gegeben hat, anderen Geschwistern dienen kann. Ein Leben ohne Gemeinde ist für mich unvorstellbar.

 

EFB- Porta: Was ist, deiner Meinung nach, die Aufgabe und der Sinn einer Gemeinde?

Viktor: Die Gemeinde soll Gott verherrlichen. Lobpreis und Anbetung ist einer der Hauptgründe, warum es Gemeinde überhaupt gibt. Eine weitere Aufgabe der Gemeinde ist, die Gläubigen zu ernähren. Die Gemeinde hat für ein gesundes Umfeld für ihre Mitglieder zu sorgen, damit Wachstum möglich ist. Dazu gehört gegenseitige Anteilnahme in Erfolg und in Leid. Die Gemeinde soll aber auch die Gesellschaft im Blick haben. Dazu gehört eine klare Verkündigung des Glaubens, die Hand in Hand geht mit dem dienenden Handeln. Etwa durch Unterstützung von Menschen die Hilfe brauchen, in welcher Form auch immer sie leiden.

 

EFB- Porta: Wie sieht deiner Meinung nach die „perfekte“ Gemeinde aus?

Jakob: So lange die Christen in dieser Welt leben, wird es keine „perfekte“ Gemeinde geben, aber Gott schenkt uns seine Vergebung. Deswegen freue ich mich in die Gemeinde zu investieren und den Menschen zu dienen.

 

EFB- Porta: Was trägt deine Entscheidungen / Auf welcher Basis fällst du Entscheidungen?

Jakob: Meine Entscheidungen versuche ich auf der Basis der Prinzipien Gottes zu treffen, deswegen ist es mir wichtig in einer tiefen Beziehung zum Allerhöchsten zu leben.

 

EFB- Porta: Wo siehst du die Gemeinde in 10 Jahren?

Viktor:  In 10 Jahren sehe ich, dass die Gemeinde Gott noch viel kreativer und hingebungsvoller anbeten wird. Dass jeder in der Gemeinde ein wirkliches Zuhause findet -  In den großen Veranstaltungen, aber ebenso auch in den Kleingruppen. Dass der Fokus auf die Gesellschaft und das Engagement in der Bevölkerung im Gleichgewicht zu den anderen Aktivitäten kommt.